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Hinweise für den Planer und Bauherren

nielafloor Terrazzo alla Veneziana ist ein geschliffener zementgebundener Estrich, und jedes mal ein von der Mischung des Terrazzos abhängiges Unikat. Die Terrazzo- Struktur kann in der Gesamtfläche von Mustern abweichen. Die Ebenheit des Bodens richtet sich nach DIN 18202 Ebenheitstoleranzen im Hochbau Zeile 3 und folgt der Oberflächenebenheit der Estrichsohle. Die Estrichsohle auf die der Terrazzo aufgebracht wird muss die gewünschte Ebenheit bzw. das Gefälle besitzen. Die Untergrund (Estrichsohle) muss trocken, sauber, tragfähig und eine ausreichende Güte besitzen. Bei Heizestrichen muss der Estrich ( Untergrund des Terrazzos ) entsprechend dem Aufheizprotokoll aufgeheizt worden sein.

Angefertigte Musterstücke dienen lediglich der Farbtonauswahl oder als Idee der Gestaltungstechnik und können nicht automatisch in gleicher Weise auf der Fläche hergestellt werden.

Der fertige Boden darf in der Kornverteilung ein ungleichmäßiges Aussehen haben. Es dürfen sich in der Fläche in geringer Menge Zementnester befinden.

Des Weiteren darf eine Wolkenbildung erkennbar sein. Die Oberfläche muß feingeschliffen sein. Es dürfen keine Schleifriefen aus Augenhöhe erkennbar sein. Kornausbrüche dürfen in der Fläche nicht zu sehen sein. Offene Poren/ Lufteinschlüsse mit einem Durchmesser größer 2 mm sind nicht zulässig.

Geschliffene Terrazzoböden gelten bis Körnung 220 als rutschsicher. Die Rutschsicherheit kann bei erhöhten Anforderungen größer R9 durch spezielle Imprägnierungen erhöht werden.

Gelegentliche Risse sind trotz sorgfältiger Handwerksarbeit nicht zu vermeiden. Sie sind solange die Gebrauchstauglichkeit erhalten ist kein Mangel. Eine fachgerechte Bearbeitung von Rissen, kann eine optische Beeinträchtigung weitestgehend vermeiden.

Während des Terrazzoeinbaus und des Schleifens sind angrenzende Bauteile, Einbauten usw. bauseits zu schützen.